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Schon wieder ein neues (Winter-)Semester, und damit auch neue, frische, unverbrauchte Informatik-Studenten -- und wenn dann auch noch die Algorithmen und Programmierung-Vorlesung von Prof. Goerdt gehalten wird, ist das Grund genug für uns alte #s2000-Hasen, uns das Spektakel mal live anzuschauen. Also quälten wir uns (zu einer für Informatiker im Hauptstudium inakzeptablen Zeit) aus dem Bett, so daß wir mehr oder weniger pünktlich 9:15h in der Aula des Erfenschlages die langen Gesichter der Ersties bewundern konnten.

KeyJ, der alte Paparazzo, hat das mal wieder fotografisch und filmisch festgehalten.

Das sind sie also, unsere neuen ErstiesDer große Meister betritt den SaalNoch sitzen sie, nicht ahnend, was sie erwarten wird, erwartungsfroh auf ihren Stühlen. Der erste Teil der Vorlesung beschäftigt sich mit allgemeinem Organisationskram -- bemerkenswert ist allein, daß Projektor und Beamer parallel in Betrieb sind, um die Lesbarkeit zu verbessern :)

Nachschub vom Bus#s2000 nahtAuch einige Leute aus dem s2002 sind dabei ...... z.B. Susi und Anja
Rafayel thront auf dem SonderplatzWie nicht anders zu erwarten, war der Bus zum Erfenschlag heillos überfüllt und somit auch verspätet, so daß sich die #s2000-Fantribüne erst während der Vorlesung füllte. Man achte auch auf den speziellen Sitzplatz von Rafayel.

Wie sieht eigentlich so ein Java-Programm aus?Damit die informatisch selbstverständlich völlig unbewanderten Studenten eine ungefähre Ahnung kriegen, wie so ein Java-Programm aussieht, wird natürlich erst einmal ein solches präsentiert:
public class Berechnung
{
  public static void main(String argv[])
  {
    int i;
    i = 3 + 4;
    System.out.println(i);
  }
}
Nach einer kurzen Erklärung, was diese Zeilen machen, geht Prof. Goerdt nahtlos in ein ohne Zweifel thematisch stark verwandtes Thema über: Die Dateisystemstruktur. Denn diese ist ja besonders wichtig für den folgenden Vorlesungsabschnitt, der sich dann wieder mit dem Java-Compiler beschäftigt.

SM findet die Vorlesung extrem interessantSM scheint das alles aber schonmal gehört zu haben. Vor allem, als Prof. Goerdt plötzlich anfängt, einen Exkurs in die Rechnerarchitektur zu unternehmen (der den längsten Teil der Vorlesung einnimmt).

Na, na, wer wird denn gleich aufgeben?Dieser Student hat es nur bis 9:40h (also 25 Minuten nach Beginn der Veranstaltung) ausgehalten -- dann mußte er erst einmal einen Hilferuf absetzen.

eine Tafel ist definitiv zu wenigIndes wird es auf der Tafel vorn immer enger (jaja, die Zyklen der Befehlsabarbeitung in einem Prozessor aufzuschreiben kostet Platz), so daß die folgende Analyse der Java-Programme schon auf die zweite Tafel geschrieben werden muß.

Nichts wie raus hier!skeptische Blicke überallNach insgesamt einer anderthalben Stunde ist die Vorlesung dann auch zu Ende. Seltsam ist allerdings, daß die Studenten den Saal schon fast fluchtartig verlassen ... :)

scheinbar sind doch noch Fragen offen gebliebenAlle Studenten? Nein, eine kleine Gruppe wißbegieriger (*hüstel*) angehender Informatiker hat wohl noch spezielle Fragen.


VideoVideo Und hier gibt's das original ungeschnittene AuP-Vorlesungs-Video mit den schönsten Pannen und einem Exklusiv-Interview mit den »Opfern«:

Abschließend sollen hier noch einmal die Worte unseres Interviewpartners (sinngemäß) wiedergegeben werden, denn schöner kann man's nicht zusammenfassen:
Die Vorlesung heute war top: Die, die's schon wußten, haben nichts neues gelernt, und denen, die's nicht wußten, hat's auch nicht weitergeholfen.
In diesem Sinne wünschen wir unseren Ersties ein frohes Studium :)
Letzte Änderung - 08.08.2004 (admin@s2000.at)